Türmodulträger

Eine 679 mm große Platte und die Durchbiegung, der sie nicht entgeht. Das größte Teil der Reihe: ein asymmetrischer Türträger mit Lautsprechersitz, Servicefenstern und einer Fensterheberöffnung, gerechnet auf Füllung, Nachdruck und Bewegung senkrecht zur Ebene.

Anwendung
Fahrzeuginnenstruktur
Werkstoff
PP mit 20 Prozent Mineralfüllstoff (SABIC PPCompound PHC25/20)
Methode
3D Fill + Pack + Warp
Schwerpunkt
Durchbiegung der Platte und dicke Übergänge am Lautsprechersitz
Projekttyp
Interne Demonstrationsstudie
Gesamtverformungsdarstellung des Türmodulträgers, Maximum 7.305 mm
Gesamtverformung, alle Einflüsse · Maximum 7.305 mm · Interne Demonstrationsstudie

Wie stark bewegt sich eine große, dünne, asymmetrische Platte, und woher kommt diese Bewegung?

Ein Türmodulträger ist eine breite, flache Platte, an der schwere lokale Elemente hängen. Genau diese Kombination erzeugt Durchbiegung, und die Durchbiegung entscheidet darüber, ob das Türmodul auf seinen Dichtungen schließt.

Die Studie vergleicht einen Anspritzpunkt gegen zwei und rechnet dann die 3D-Sequenz, damit die Bewegung der Platte in Gesamtbetrag, Anteil senkrecht zur Ebene und Restabweichung gegenüber einer Ausgleichsebene getrennt werden kann.

679.0 x 429.7 x 18.0 mm, 3 mm Nennwanddicke, 759.467 cm3: 44 Konstruktionselemente, darunter ein Lautsprechersitz, Servicefenster, eine Fensterheberöffnung, Rippen, gekernte Dome und umlaufende Dichtungsränder.

Ein nachvollziehbares Berechnungsmodell.

Zweistufige Vernetzung: zuerst eine Dual-Domain-Oberfläche, dann ein aus der korrigierten Oberfläche erzeugtes 3D-Tetraedernetz, damit der im Vergleich ermittelte Anspritzknoten in den 3D-Lauf übernommen wird. Die Anschnittlage wurde vor dem Start des 3D-Laufs an abgeglichenen Dual-Domain-Modellen verglichen, ein Anspritzpunkt gegen zwei.

Der 3D-Lauf Fill + Pack + Warp wurde mit einem einzelnen punktförmigen Anspritzpunkt, einer nominellen Füllzeit von einer Sekunde, Umschaltung bei 99 Prozent des Bauteilvolumens und einem Nachdruck bei 80 Prozent des Fülldrucks gerechnet. Jede Darstellung behält ihre ursprüngliche Legende, damit jedes Ergebnis in seinen eigenen Einheiten lesbar bleibt.

Das Ergebnis im Zusammenhang bewerten.

1.086 sKavitätsfüllzeit
64.19 MPaUmschaltdruck
7.305 mmMaximale Gesamtverformung

Die Platte füllt sich in 1.086 s, wobei der obere Umfang zuletzt gefüllt wird, bei einem Umschaltdruck von 64.19 MPa. Der Maschinenrahmen wird hier nicht festgelegt: Die Verluste im Angusssystem, die ein reales Werkzeug hinzufügt, sind in dieser Zahl nicht enthalten.

Die Volumenschwindung erreicht im Inneren des Lautsprechersitzes 20.52 Prozent, und der Kern benötigt dort 190.35 s bis zur Entformungstemperatur. Dieser eine Übergang bestimmt sowohl die Schwindungs- als auch die Zykluszeitdiskussion.

Die Gesamtverformung erreicht 7.305 mm, und der Bereich senkrecht zur Ebene beträgt 11.307 mm über die Platte. Das ist eine großflächige Durchbiegung der Platte, kein lokaler Fehler, und die Restabweichung von 7.329 mm zur Ausgleichsebene an den Dichtungsrändern ist der Wert, auf den es beim Schließen ankommt.

Von den Ergebnissen zur Umsetzung.

Behandeln Sie den thermischen Übergang am Lautsprechersitz und die Einfallstelle auf der dem oberen Dom gegenüberliegenden Fläche als zwei verschiedene Mechanismen mit zwei verschiedenen Abhilfen.

Definieren Sie die Dicht- und Befestigungsbezüge, überarbeiten Sie die schmalen Kanten und gleichen Sie ein überarbeitetes Verzugsergebnis mit gespritzten Teilen ab, bevor eine Werkzeugentscheidung fällt.

Grenzen der Studie

  • Interne Demonstrationsstudie an einer eigenen Konstruktion; weder ein Kundenprojekt noch ein Abgleich mit einem physischen Versuch wird behauptet.
  • Dies sind Simulationsergebnisse, keine gemessenen Produktionskennwerte.
  • Eigene Lehrgeometrie; kein OEM-Anforderungssatz und keine Qualifizierung als Zulieferleistung.
  • Idealer Punktanspritzpunkt: Verluste in Anschnitt, Verteiler, Anguss und Düse sind ausgeschlossen.
  • Gleichmäßige Werkzeugtemperatur; Kühlkreisläufe und Werkzeugblöcke sind nicht modelliert.
  • Der Verzug wird auf einem zweischichtig zusammengefassten Netz gerechnet (Solver-Warnung 201412); die Netzempfindlichkeit an dicken Übergängen bleibt offen.
  • Ohne definierte funktionale Anforderungen wird keine Aussage über Maß-, Sicht- oder Dichtfreigabe getroffen.

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